Die Situation vieler Haustiere in Spanien ist dramatisch!
In der Tötungsstation Badajoz werden die Tiere nach 21 Tagen getötet, wenn keine Adoption oder Pflegestelle vorliegt, jährlich etwa 2000 Tiere.
Der TSV Pérrikus, Adana, andere Vereine und wir nehmen regelmäßig Tiere aus Badajoz auf, versorgen und vermitteln sie. Ebenso nehmen Pflegestellen in Spanien Tiere aus den Perreras und von der Straße zu sich. Hier kann man die medizinischen Standards mit deutschen Verhältnissen vergleichen.
Trotz aller Sorgfalt birgt die Adoption eines spanischen Hundes jedoch auch Risiken.
Viele Hunde haben über längere Zeit keine direkte Bezugsperson gehabt, sie sind zum Teil nicht stubenrein und haben seit Jahren nicht mehr, wenn überhaupt jemals, in einer Familie gelebt! Sie müssen sich erst an eine Familie anpassen. Durch das Zusammenleben mit sehr vielen anderen Tieren stehen sie unter Stress! Viele von ihnen haben kleine Wehwehchen, Hautprobleme sind noch teilweise Unterernährung, Verletzungen durch Unfälle, Misshandlung und Kämpfe.






